All­gemeine Geschäfts­beding­ungen

Kurz­zusammen­fassung

Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Punkte in diesem Dokument. Bitte lesen Sie trotzdem den Rest sorgfältig durch, um Missverständnisse zu vermeiden.

Einleitung

Wir werden stets unser Bestes geben, um Ihre Wünsche und Ziele zu erfüllen, aber manchmal ist es gut ein paar Dinge festzuhalten, damit beide Seiten wissen, worum es geht, was zu tun ist, wer was zu erledigen hat und was passiert, wenn doch etwas schiefgehen sollte. In diesem Vertrag werden Sie kein kompliziertes und schwer lesbares Juristen-Deutsch finden. Es ist unsere Absicht, verständlich für beide Seiten Sicherheit zu schaffen. Jetzt und für die Zukunft.

Sollten Teile dieser AGB oder des Angebotes nicht Ihre Zustimmung finden, zögern Sie bitte nicht, uns diese mitzuteilen! Wir finden eine für beide Seiten passende Lösung.

Worum es geht

Sie beauftragen uns, Page On Stage e.U., die im Angebot dargelegten Leistungen zu erbringen. Der Preis findet sich ebenfalls dort.

Unser Versprechen an Sie

Alle von uns angebotenen Leistungen werden professionell, termingerecht, mit höchstem Qualitätsanspruch und größter Sorgfalt erledigt. Alle auf unserer Seite für Sie tätigen Personen verfügen über viele Jahre relevanter praktischer Erfahrungen und umfassende fachliche Ausbildungen. Somit können wir Ihnen durch uns und unser Partnernetzwerk Experten in vielfältigen Bereichen zur Verfügung stellen. Alle für Page On Stage tätigen Personen haben eine Passion für ihre Fachgebiete, bilden sich kontinuierlich in ihrem Bereich weiter und verfolgen Marktveränderungen, um Ihnen Services zu bieten, die nicht nur den am Markt üblichen Qualitätserfordernissen entsprechen, sondern diese übertreffen.

Fragen Sie uns!

Sie haben Fragen, Wünsche, Anliegen oder Feedback zu unseren aktuellen oder (möglicherweise) zukünftigen gemeinsamen Projekten? Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail! Da wir grundsätzlich gerne mit unseren Kunden und Partnern kommunizieren, freuen wir uns über Möglichkeiten mit Ihnen in Kontakt zu bleiben oder sich einfach einmal wieder auszutauschen.

Was beide Seiten zustimmen zu tun

Als unser Kunde erklären Sie sich berechtigt, diesen Vertrag im Namen Ihres Unternehmens unterzeichnen zu dürfen. Sie stimmen zu, uns zeitnah mit allem zu versorgen, das für die Umsetzung der Angebotspunkte von uns von Ihnen benötigt wird. Dies beinhaltet Daten, Texte, Bilder und andere Informationen die erforderlich sind, in dem Format, um das wir Sie bitten. Sie stimmen zu, zeitgerecht unsere Arbeit zu begutachten, Feedback zu geben und die Abnahme abzuzeichnen. Deadlines gelten in beide Richtungen, daher sind auch Sie an alle gemeinsam vereinbarten Termine gebunden. Sie stimmen ebenso zu, die vereinbarten Zahlungstermine einzuhalten.

Wir haben die Erfahrung und Fähigkeit, die angebotenen Leistungen, die Sie beauftragen, umzusetzen und werden dies professionell und zeitgerecht tun. Bis es soweit ist, sind wir bestrebt, alle Deadlines einzuhalten, allerdings können wir nicht für einen versäumten Projektabschluss oder verpasste Deadlines verantwortlich gemacht werden, wenn wir nicht von Ihnen zeitgerecht die notwendigen Materialien oder Informationen bekommen oder von Ihnen bereits umgesetzte Leistungen nicht rechtzeitig freigegeben wurden. Sofern es das Projekt erfordert, sind wir berechtigt Partner mit Teilaufgaben zu betrauen, was Ihnen natürlich rechtzeitig mitgeteilt wird. Natürlich wird sämtliche Information, die Geheimhaltung erfordert, von uns und unseren Partnern auch als solche diskret behandelt.

Nun zum Wesen­tlichen

Ist in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von "Auftragnehmer" oder "wir" bzw. "uns" die Rede, so ist damit Page On Stage gemeint. Bei "Auftraggeber", "Sie" oder "Kunde" wird auf den Kunden Bezug genommen, der den Auftragnehmer beauftragt.

Der Auftraggeber erbringt Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese gelten für alle Rechtsbeziehungen zum Kunden, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichungen von diesen sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen sind nur wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt werden. Allfällige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht akzeptiert, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wird. Der AGB des Auftraggebers widerspricht der Auftragnehmer ausdrücklich. Eines weiteren Widerspruchs gegen die AGB des Auftraggebers bedarf es nicht. Änderungen der AGB werden dem Auftraggeber bekannt gegeben und gelten als vereinbart, wenn dieser den geänderten AGB nicht schriftlich binnen 14 Tagen widerspricht; auf die Bedeutung des Schweigens sowie auf die konkret geänderten Klauseln wird der Kunde in der Verständigung ausdrücklich hingewiesen. Diese Zustimmungsfiktion gilt nicht für die Änderung wesentlicher Leistungsinhalte und Entgelte.

Wir sind uns durch unsere Erfahrung bewusst, dass Pauschalpreise in Angeboten nicht immer optimal sind, da sie manchmal den Umfang der Leistung auf Ihre erste Idee (z.B. Aussehen, Funktionalität etc.) begrenzen. Es ist nicht unsere Absicht, Möglichkeiten oder Chancen einzuschränken. Die angegebenen Pauschalpreise im Angebot basieren auf Aufwandsschätzungen bezüglich der von Ihnen gewünschten und von uns zu liefernden Ergebnisse zum Zeitpunkt der Angebotslegung. Sollten Sie im Laufe der Leistungsumsetzung Änderungswünsche haben oder Erweiterungen wünschen (z.B. weitere Designs oder Templates, weitere Funktionen etc.), so sollte dies üblicherweise möglich sein. Der Preis für solche Zusatzleistungen wird mit den jeweiligen Stundensätzen verrechnet.

Kommt ein Stundensatz zur Anwendung, so leitet sich dieser, sofern nicht anders vereinbart, aus der Tätigkeit ab (siehe Auflistung unten). Tagessätze entsprechen dem achtfachen Stundensatz. Die Verrechnung erfolgt, sofern nicht anders vereinbart, monatlich im Nachhinein mit einer Taktung von angebrochenen halben Stunden. Sollte in einem Durchrechnungszeitraum nur wenig verrechenbare Zeit angefallen sein, so obliegt es dem Auftragnehmer, diese Beträge zu einem späteren Zeitpunkt in Rechnung zu stellen.

Die Stunden­sätze (exkl. USt.) sind:

Nicht genannte Tätigkeiten werden mit dem Standard-Stundensatz verrechnet.

Diese Stundensätze stellen die Basis für Kalkulationen dar. Werden keine Sondervereinbarungen getroffen, gelten diese Stundensätze.

Sollten wir uns auf eine Verrechnung auf Tages- oder Stundensatz-Basis geeinigt haben, können Sie natürlich jederzeit eine zeitlich annotierte Auflistung der Tätigkeiten anfordern. Bei Pauschalpreisen ist dies nicht möglich.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es durch die Einbeziehung von Telefon, E-Mail, Konferenztools etc. es für Web-Projekte nicht mehr unbedingt notwendig ist, vor Ort bei Kunden anwesend zu sein. Sollten Sie dennoch unsere Anwesenheit im Laufe eines Projektes wünschen, gilt folgende Vereinbarung: Ab einer Distanz von 20km werden € 0,50 pro Kilometer für An- und Abreise verrechnet. Hinzu kommen die eingesetzten Personenstunden für Fahrt und Anwesenheit vor Ort pro Person.

Kosten für die Lizenzgebühren von weiteren Inhalten (z.B. Softwarelizenzen für Plugins, Fotos von Fotobörsen, Stockphoto-Diensten, Schriften) sind nicht Teil des Angebotes und werden zusätzlich verrechnet oder direkt über Sie gekauft und uns zur Verfügung gestellt. Dies ist natürlich nur dann relevant, wenn Sie entsprechende Inhalte wünschen, was vorher mit Ihnen vereinbart wird.

Beachten Sie bitte für Ihr Projekt u.U. zutreffende AGB-Zusätze im Anhang! Diese gelten automatisch, sofern das Projekt diesen thematisch zugeordnet ist.

Copy­right

Bis zur vollständigen Bezahlung der Rechnungssumme bleibt die gesamte, erstellte Ware inklusive aller Bestandteile das Eigentum des Auftragnehmers. Sie garantieren, dass Sie für alle zur Verfügung gestellten Materialien (z.B. Bilder bzw. Grafiken, Texte, Designs, Marken, Schriften, Daten etc.) das Recht haben, diese im Rahmen der Beauftragung zu verwenden, an uns oder (bei Bedarf und nach Vereinbarung) Dritte weiterzugeben oder, sofern vereinbart, von uns verändern zu lassen bzw. falls erforderlich zu veröffentlichen. Etwaige Schadenersatzansprüche Dritter werden vollständig von Ihnen getragen. Natürlich können Sie davon ausgehen, dass auch wir ausschließlich Materialien in Ihre Projekte einfließen lassen, für die wir auch die Berechtigung haben.

Nach der Projektabnahme und Begleichung der Rechnung gilt folgende Copyrightvereinbarung: Sie sind Besitzer aller von uns für dieses Projekt erstellten Grafiken. Da von uns geschriebener Programmcode (client- und serverseitig) das geistige Eigentum des Auftragnehmers darstellt, sind wir der Besitzer (bzw. Eigentümer) davon. Eine Weiterverwendung unserer Codes an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung möglich. Die Nutzung davon ist nur für dieses Projekt genehmigt. Abhängig von der jeweiligen Software und deren Lizenz gelten möglicherweise weitere oder eigene Regelungen, welche diesen Bedingungen vorzuziehen sind und diese ersetzen oder ergänzen können. Von uns erstelltes Markup bleibt unser Eigentum, Sie haben allerdings ein uneingeschränktes Verwendungs- und Änderungsrecht. Sie bekommen von uns sämtliche Ergebnis-Dateien übergeben (auch implizit z.B. durch das Kopieren auf Ihren Webserver) und sind selbst für eine Sicherung verantwortlich, da von uns keine Sicherung behalten werden muss. Sie sind auch Besitzer des Text-Inhaltes, der Bilder und anderer Daten oder Dateien, die Sie zur Verfügung gestellt haben, außer Sie gehören anderen (dies wird von Ihnen in erforderlichem Maße dargelegt, z.B. durch einen Copyrighthinweis). Der Auftragnehmer hat außerdem das Recht, Code-Bestandteile für andere Projekte weiterzuverwenden, wie auch Sie davon profitieren, dass wir unser Know-How und unsere Code-Basis aus vorherigen Projekten zusammengetragen haben. Diese Vorgehensweise ermöglicht langfristig besser getestete und hochwertigere, sowie zugleich umfangreichere Software zu geringeren Kosten und Zeit für die einzelen Auftraggeber.

Natürlich steht es Ihnen frei, Dritte mit der Weiterentwicklung bzw. Pflege zu beauftragen, es gilt dabei jedoch folgende Vereinbarung: Eine von Ihnen oder Dritten vorgenommene Veränderung unseres Programmcodes ist erlaubt, allerdings sind Sie oder der Auftragnehmer verpflichtet, uns diese Änderungen sofort detailliert per E-Mail zu übermitteln. Sollte von Ihnen oder Dritten Veränderungen des Programmcodes vorgenommen werden, so erlischt damit jegliche Garantie bzw. Gewährleistung auf die betroffenen, sowie alle damit verbundenen Bereiche, da wir nicht für die Handlungen Dritter verantwortlich gemacht werden und nicht mehr für die korrekte Funktionalität garantieren können. Dies gilt auch für Updates, die nicht durch uns durchgeführt werden. Beachten Sie außerdem, dass durch Änderungen an Software, die außerhalb unseres Entwicklungs-Workflows stattfinden, eben dieser gestört werden kann und zukünftige Änderungen nicht oder nur mit erhöhtem Aufwand eingespielt werden können und u.U. die Fehleranfälligkeit steigt. Dadurch entstehende Schäden oder Mehraufwände trägt der Auftraggeber.

Sie erklären sich damit einverstanden, die für Sie erbrachte Leistung zeitlich unbegrenzt als Referenz (z.B. Links, Screenshots, Video, Leistungsbeschreibung etc.) in beliebigen Medien (z.B. auf unserer Website) zu Werbezwecken aufführen zu dürfen und Ihr Unternehmen (inkl. Logo) dabei zu nennen, ohne dass sich daraus ein Entgeltanspruch ergibt. Sollte die Tätigkeit vertraulicher Natur sein bzw. stimmen Sie dieser Veröffentlichung nicht zu, muss dies bereits im Zuge der Beauftragung festgelegt werden. Über ein persönliches Testimonial Ihrerseits würden wir uns sehr freuen, sofern Sie damit einverstanden sind.

DSGVO & Compliance

Der Auftragnehmer agiert als Auftragsverarbeiter Ihrer dem Projekt zugeordneten, personenbezogenen Daten. Ein entsprechender Vertrag ist erforderlich und wird für uns zur Verfügung gestellt. Ohne einen solchen Vertrag kommt bei Notwendigkeit eines solchen kein Auftrag zu stande.

Der Auftragnehmer sieht sich als Dienstleister, der auf Auftrag, insb. individuelle, technische Umsetzungen erbringt und unterstützt. Softwareprodukte werden nach den Wünschen des Auftraggebers erstellt. Wird etwas nicht definiert, wird eine datensparsame Umsetzung bevorzugt. Die rechtskonforme Verarbeitung von personenbezogenen Daten, sowie die sonstige Rechtskonformität der Umsetzung obliegt Ihnen. Sie sind selbst verpflichtet, bei Bedarf anwaltliche Beratung hinzuzuziehen, um die Rechtskonformität einer Umsetzung bestätigen zu lassen, bzw. uns auf etwaige diesbzgl. Mängel hinzuweisen. Daraus resultierende Anpassungen finanziert der Auftraggeber. Obwohl wir natürlich bemüht sind, gängige rechtliche Erfordernisse umzusetzen und Ihnen entsprechende Empfehlungen zu geben, ersetzt dies nicht eine umfangreiche Beratung oder Durchsicht ausgebildeter Rechtsexperten, da unsere Empfehlungen z.B. keine garantierte vollständige oder tagesaktuelle Korrektheit haben müssen. Dies gilt auch für notwendige Hinweise und Inhalte. Zwar liefern wir Software u.U. mit Textvorlagen oder Standardkonfigurationen aus, diese haben jedoch keinen Anspruch auf rechtliche Korrekt- oder Vollständigkeit und sollten jedenfalls von Ihnen überarbeitet werden. Der Auftragnehmer ist im Falle von zivil- und strafrechtlichen Beanstandungen hinsichtlich der Umsetzung oder Beratung von rechtlichen Erfordernissen schad- und klaglos zu halten. Der Auftraggeber ist für die kennzeichen- und wettbewerbsrechtliche Überprüfung und damit die rechtliche Absicherung der Ausprägung der Umsetzung oder Werbemaßnahme verantwortlich.

Das Klein­gedruck­te ganz groß

Sofern nicht anders im Angebot vermerkt, gilt folgende Zahlungsvereinbarung: Am Ende jedes Kalendermonates wird der in diesem Monat erfolgte Fertigstellungsgrad in Rechnung gestellt. Ein Beispiel: In einem Monat werden 70% der Entwicklung durchgeführt, somit werden auch 70% der beauftragten Summe der Entwicklung am Monatsende verrechnet. Es gelten die Zahlungsbedingungen auf der Rechnung. Sofern nicht anders ausgewiesen, sind Forderungen innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum am angegebenen Konto einzuzahlen. Verzugszinsen sind 7% pro Jahr. Angebote sind, sofern nicht anders im Angebot vermerkt, bis einen Monat nach Angebotslegung gültig. Sind mehrere Angebotspunkte optional, so bitten wir Sie, die am Angebot ausgewiesene Zwischensumme, Umsatzsteuer und Summe selbst neu zu berechnen, da diese Werte sich u.U. auf eine Gesamtbeauftragung oder auf eine Beauftragung der nicht optionalen Punkte beziehen. Sollten Zahlungen aus Rechnungen überfällig sein, sind wir von unserer Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch aber nicht berührt. Dies bedeutet auch u.U., dass Deadlines nicht eingehalten werden können. Bei Zahlungsverzug über 14 Kalendertage nach Zahlungsziel der Rechnung haben wir das Recht, das Projekt abzubrechen (siehe unten).

Unter einer Abnahme wird verstanden, dass der Auftraggeber die Lieferung vollumfänglich getestet hat und bestätigt, dass diese frei von jeglichen Mängeln ist. Dies inkludiert die rechtliche Ausgestaltung und Funktionalität. Eine Abnahme kann während der Projektlaufzeit auch teilweise für gewisse Projektbestandteile erfolgen. Auch implizit, wenn z.B. klargestellt wird, dass das Produkt bei einem durchgeführten Test einwandfrei funktioniert hat. Die Bezahlung der letzten Rechnung bei Projektende gilt implizit als Abnahme der kompletten Lieferung. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche Lieferungen innerhalb von 7 Tagen zu prüfen und abzunehmen bzw. Mängel darzulegen. Alle nicht bemängelnden Bestandteile nach Ablauf dieser Frist gelten als abgenommen. Für abgenommene Lieferungen ist die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen. Mängel müssen schriftlich per E-Mail dem Auftragnehmer zur Kenntnis gebracht werden.

Aus Angeboten resultierende Verträge enden grundsätzlich mit Abschluss des Projektes. Unbefristete Verträge ohne abgrenzbare Leistung bzw. Werk, z.B. Wartungsverträge, können, sofern nicht anders vereinbart, seitens beider Vertragsparteien, quartalsweise gekündigt werden.

Wir unterziehen sämtliche von uns erstellten Applikationen und Markups umfassenden Tests, um Ihnen höchste Qualität zu liefern. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, dass bei Programmcode, egal wie genau getestet, niemals völlige Abwesenheit von Problemen oder Fehlern garantiert werden kann. Wir können daher nicht ausschließen, dass alle Funktionalitäten, Codes oder Markups immer völlig fehlerfrei arbeiten, weshalb wir nicht generell von Ihnen oder Dritten für etwaig auftretende Schäden, entgangene Profite bzw. Einnahmen oder Serviceausfälle oder -einschränkungen haftbar gemacht werden können, selbst wenn Sie uns auf das mögliche Vorhandensein solcher Probleme hingewiesen haben.

Allgemein gilt: Schadenersatzansprüche sind ausschließlich bei vom Auftraggeber nachgewiesener, grober Fahrlässigkeit möglich. Dies gilt insb. für Schäden durch fehlerbedingte oder natürliche Ausfälle (z.B. im Zuge eines Launches). Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Auftragnehmers zurückzuführen ist.
In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist eine Haftung des Auftragnehmers und die seiner Angestellten, Auftragnehmer oder sonstigen Erfüllungsgehilfen für Sach- oder Vermögensschäden des Auftraggebers ausgeschlossen, gleichgültig ob es sich um unmittelbare oder mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden, Schäden wegen Verzugs, Unmöglichkeit, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, wegen mangelhafter oder unvollständiger Leistung handelt. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verfallen in sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens; jedenfalls aber nach drei Jahren ab der Verletzungshandlung des Auftragnehmers. Schadenersatzansprüche sind der Höhe nach mit dem Netto-Auftragswert begrenzt.

Wird ein bestehendes Projekt weiterentwickelt bzw. adaptiert, das von Dritten erstellt oder verändert wurde, z.B. innerhalb einer übernommenen Website-Wartung oder einer funktionalen Erweiterung, so besteht ebenso ein vollumfänglicher Haftungsausschluss gegenüber Bestandteilen, die nicht vom Auftragnehmer stammen. Das betrifft auch die rechtskonforme Ausgestaltung der Software. Der Auftragnehmer wird ausschließlich die vom Kunden explizit beauftragten und gemeinsam beschlossenen Anpassungen vornehmen und nicht proaktiv etwaige Compliance-Probleme oder Fehler lösen.

Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge steht dem Auftraggeber das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Lieferung/Leistung durch den Auftragnehmer zu. Der Auftragnehmer wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Auftraggeber alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für ihn mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Wandlungs- oder Minderungsrechte zu. Im Fall der Verbesserung obliegt es dem Auftraggeber, die Übermittlung der mangelhaften (körperlichen) Sache auf seine Kosten durchzuführen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Lieferung/Leistung. Das Recht zum Regress gegenüber dem Auftragnehmer gemäß § 933b Abs 1 AGBG erlischt ein Jahr nach Lieferung/Leistung. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen Bemängelungen zurückzuhalten. Die Vermutungsregelung des § 924 AGBG wird ausgeschlossen.

Selten kann es vorkommen, dass sich über die Dauer eines Projektes z.B. Ihre Prioritäten verschieben und das Projekt vorerst nicht weitergeführt werden soll. Es ist daher möglich, das Projekt vorzeitig abzubrechen. Sollte die Beendigung direkt oder indirekt von Ihrer Seite ausgehen, so wird jedenfalls der aktuelle prozentuelle Fertigstellungsgrad plus 20% des restlichen Projektvolumens in Rechnung gestellt. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie die notwendige Mitarbeit oder Rückmeldungen bzw. unangekündigt über längere Zeit die Kommunikation einstellen. In diesem Fall handelt es sich auch um einen vorzeitigen Projektabbruch Ihrerseits. Als Richtzeitraum gilt hier ein Monat. Bei diesem vorzeitigen Projektabbruch werden Ihnen alle bisherigen Dokumente und materiellen Ergebnisse, die bei einem regulären Projektabschluss ausgehändigt worden wären, nach Begleichung der Rechnung übergeben. Eine Fortsetzung des Projektes ist in diesem Fall weiterhin möglich, verlangt jedoch eine neuerliche Beauftragung mittels eines separaten Angebots.

Dem Auftragnehmer steht es frei, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren (Fremdleistung). Der Auftragnehmer wird diese Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass diese über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügen.

Sofern für das Projekt erforderlich, sorgt der Auftraggeber dafür, dass seine Mitarbeiter und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat) bereits vor Beginn der Tätigkeit des Auftragnehmers von dieser informiert werden.

Der Auftragnehmer ist bei der Umsetzung des Vertragsgegenstandes weisungsfrei, handelt nach eigenem Gutdünken und in eigener Verantwortung. Er ist an keinen bestimmten Arbeitsort und keine bestimmte Arbeitszeit gebunden.

Selbstverständlich bewahren wir uns im Zuge der Projektabwicklung zugetragene Betriebsgeheimnisse. Ausnahmen bestehen lediglich im Falle gesetzlich vorgesehener Aussageverpflichtungen.

Für den Fall von Streitigkeiten aus diesem Vertrag, die nicht einvernehmlich geregelt werden können, vereinbaren die Vertragsparteien einvernehmlich zur außergerichtlichen Beilegung des Konfliktes eingetragene Mediatoren (ZivMediatG) mit dem Schwerpunkt WirtschaftsMediation aus der Liste des Justizministeriums beizuziehen. Sollte über die Auswahl der WirtschaftsMediatoren oder inhaltlich kein Einvernehmen hergestellt werden können, werden frühestens ein Monat ab Scheitern der Verhandlungen rechtliche Schritte eingeleitet.
Im Falle einer nicht zustande gekommenen oder abgebrochenen Mediation, gilt in einem allfällig eingeleiteten Gerichtsverfahren österreichisches Recht. Sämtliche aufgrund einer vorherigen Mediation angelaufenen notwendigen Aufwendungen, insbesondere auch jene für beigezogene Rechtsberater, können vereinbarungsgemäß in einem Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren als "vorprozessuale Kosten" geltend gemacht werden.

Sie können diesen Vertrag nicht ohne unsere Zustimmung an Dritte übertragen. Der Vertrag bleibt bestehen und muss nicht erneuert werden. Jegliche Änderungen oder Erweiterungen bedürfen der Schriftform. Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand ist Graz, Österreich.

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

Obwohl die hier gewählte Sprache einfach gehalten ist, sind die Absichten ernst und der Inhalt rechtlich bindend.

Wir freuen uns auf die Zusammen­arbeit!

Anhang: Zusatz Soft­ware-Entwick­lung

Wenn das beauftragte Projekt Software-Entwicklung, Webdesign oder Webentwicklung im Speziellen (z.B. Markup-Erstellung, CSS, JavaScript-, PHP- oder sonstige Programmierung, Templating, Sicherheit) beinhaltet, so gilt auch folgendes:

Kurz­zusammen­fassung

Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Punkte in diesem Dokument. Bitte lesen Sie trotzdem den Rest sorgfältig durch, um Missverständnisse zu vermeiden.

Detail­auf­schlüss­elung

Sofern Sie von uns Leistungen im Bereich Webdesign beauftragen, gilt folgendes: Wir werden je nach Beauftragung Designs/Wireframes für Look & Feel, Layout und Funktionalität Ihrer Website erstellen. Dabei handelt es sich, sofern nicht anders im Angebot schriftlich vereinbart, um ein Basisdesign, sowie eine Revisionsrunde (Feedback Ihrerseits, danach Anpassung unsererseits). Wenn Sie mit einem Design danach nicht glücklich sind, werden Sie uns dennoch für sämtliche bisherig geleistete Arbeit bezahlen und entweder aus dem Vertrag aussteigen oder uns für weitere Revisionen mit unseren üblichen Stundensätzen bezahlen.

Sofern Sie von uns Leistungen im Bereich Markuperstellung (z.B. Templating bzw. Webdesignumsetzungen) beauftragen, gilt folgendes: Webseiten-Markup wird von uns mit modernen und aktuellen Technologien erstellt. Es wird auf die Einhaltung von Webstandards großen Wert gelegt und Markup, sofern sinnvoll, suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Druck-Layouts von Webseiten bedürfen einer gesonderten Beauftragung. Die Browserlandschaft für Desktops und mobile Geräte ändert sich regelmäßig und unser Ansatz ist es, neue Möglichkeiten aufzugreifen und auch einzusetzen, um Besuchern die bestmögliche Erfahrung beim Besuch der Seite zu geben, statt Technologien auf den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Browser zu reduzieren. Mittlerweile gibt es zigtausende mögliche Browserkonfigurationen und es ist unmöglich und wenig sinnvoll eine Website auf jeder dieser Konfigurationen gleich pixelgenau aussehen und funktionieren zu lassen, geschweige denn zu testen. Ressourcen können wesentlich besser eingesetzt werden. Mit diesem Umstand werden wir sämtliches Markup mit aktuellen Browserversionen auf unterschiedlichen Systemen testen, um sicherzugehen, dass Besucher eine Erfahrung mit der Website haben, die auf die Funktionalität derer Browsers abgestimmt ist. Besucher mit älteren oder weniger fähigen Browsern bekommen eine Umsetzung, die auf die Fähigkeiten ihrer Software angemessen aufbaut, allerdings kann es hierbei zu Fehlern, Einschränkungen oder Darstellungsunterschieden kommen. Sollten Sie die Unterstützung älterer Browserversionen wünschen, so muss dies schriftlich im Angebot vermerkt sein. Der dadurch entstehende Zusatzaufwand wird, sofern nicht anders vereinbart, mit den jeweiligen Stundensätzen berechnet.

Sofern Sie von uns Leistungen im Bereich Webentwicklung beauftragen, gilt folgendes: Wenn nicht anders vereinbart, sind Sie, sofern wir kein Webhosting anbieten, für die rechtzeitige Zurverfügungstellung der Hostingumgebung (Webserver) verantwortlich. Natürlich können Sie dabei Services von Drittanbietern in Anspruch nehmen. Gerne stehen wir Ihnen bei der Auswahl beratend zur Seite und unterstützen Sie dabei. Der Server muss über das Web (per HTTP(S)) von uns erreichbar sein, ausreichend freien, verfügbaren Speicherplatz haben und wir per Fernzugriff darauf Zugriff haben. Für Serverkonfigurationen (insb. DNS) sind, sofern nicht explizit vereinbart, grundsätzlich Sie verantwortlich, wir unterstützen Sie aber gerne dabei. Die Zugangsdaten erhalten wir zu Projektstart von Ihnen. Für Domainummeldungen sind Sie selbst verantwortlich, aber auch hier unterstützen wir Sie gerne. Bitte beachten Sie beim Launch der Website auch Verzögerungen oder temporäre Ausfälle, die z.B. durch DNS-Umstellungen bei Ihrem Hostingprovider entstehen können. Externe Kosten für Hosting und Domains sind nicht im Angebot enthalten. Sofern nicht anders vereinbart, bekommen Sie von uns ggf. Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um Ihre Website selbstständig warten zu können (z.B. ein Content Management System (CMS)). Sie sind daher, sofern nicht anders im Angebot vermerkt, nach Projektende selbst für inhaltliche Änderungen verantwortlich. Natürlich sind weiterführende Beauftragungen dahingehend oder Wartungs- oder Supportvereinbarungen möglich.

Sofern die Notwendigkeit besteht, Dritt-Software (z.B. ein CMS eines anderen Anbieters, Programmierframeworks) einzusetzen, ergeben sich daraus unter Umständen nicht oder nur unter großem Aufwand änderbare technische Rahmenbedingungen oder Einschränkungen.

Sollten Sie eine Verwendung von Drittsoftware (z.B. ein spezielles CMS) oder Drittanbieter-Schnittstellen (wie zum Beispiel bei einer Facebook-Integration) wünschen, so ist Ihre Website (und unsere Dienstleistung) abhängig von der Funktionalität und Performance dieser externen Services. Ausfälle und Fehler dieser externen Services liegen u.U. außerhalb unseres oder Ihres Einflussbereiches und können deshalb nicht von uns, sondern nur vom Serviceanbieter behoben werden. Außerdem haben Sie sich im Zuge der Beauftragung über die Besonderheiten und Möglichkeiten der gewünschten Software informiert haben und diese kennen.

Zu Projektbeginn werden von uns zu Ihren Wünschen passende Technologien, Frameworks oder Applikationen zumindest teilweise gemeinsam ausgewählt. Sollten im Nachhinein Änderungen oder Zusatzleistungen von Ihnen gewünscht werden, kann nicht garantiert werden, dass dies mit der zu Projektbeginn festgelegten und verwendeten Technologie mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Wir bitten Sie daher, schon zu Projektbeginn uns möglichst genau die gewünschte Funktionalität darzulegen und in die Angebotserstellung einfließen zu lassen oder uns mit einer agilen Softwareentwicklungsbetreuung zu beauftragen!

Sofern sich das Projekt um eine Umsetzung eines bestehenden oder von Dritten geliefertem Design handelt, so sind Sie, sofern nicht anders vereinbart, bzw. ihr Design-Lieferant für den Export aller benötigten Grafiken für die Umsetzung (z.B. Icons aus einer Photoshop-Datei) in notwendiger Form und deren Lieferung an uns zur Umsetzung verantwortlich. Hierfür ist es sinnvoll, dass wir uns diesbzgl. abstimmen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Wenn der Grafik-Export durch uns erfolgen soll, so ist dies im Angebot zu berücksichtigen. Selbige Bestimmungen gelten auch für maschinenlesbare Daten, die in der Umsetzung erforderlich sind (z.B. Exports, Schnittstellendaten etc.).

Der Auftragnehmer liefert eine technische Ausgangsbasis. Für deren korrekte Konfiguration, Befüllung, Verwendung, sowie der korrekten rechtlichen Ausgestaltung auf die jeweiligen Zielmärkte und Rechtsräume ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, der Auftraggeber verantwortlich. Sollten dafür Funktionen fehlen oder abweichend umgesetzt sein, so können diese u.U. angepasst werden. Die Hinweispflicht, sowie entstehende Kosten trägt der Auftraggeber.

U.U. kommt Dritt-Software zum Einsatz, wie z.B. Open Source Software, das Content Management System, das Shopsystem, Plugins, Bezahlungsschnittstellen via Plugins etc. Die Auswahl dieser Dritt-Komponenten wird zumindest teilweise in gemeinsamer Absprache getroffen. Kommt solcher Dritt-Code zum Einsatz, so kann für diese Teile der Software vom Auftragnehmer keine Haftung übernommen werden, da hier kein oder eingeschränkter Einfluss auf die Codebasis besteht.
Ist im Zuge der Beauftragung bereits der Einsatz von Dritt-Software vorgesehen, so geht der Auftragnehmer davon aus, dass sich der Auftraggeber hinreichend mit damit verbundenen Basis-Funktionen, sowie Vor- und Nachteilen dieser Software auseinandergesetzt hat. Dementsprechend sind keine weiteren Hinweise darauf seitens des Auftragnehmers erforderlich. Angebotstexte gehen ebenso von diesem Basisverständnis aus; daher sind angestrebte Produktmerkmale, sofern nicht ausdrücklich abweichend formuliert, so wie in der Standardausprägung der Dritt-Software ausgestaltet.

Zum Thema IT-Sicherheit: Sicherheit ist für Webanwendungen ein wichtiges und oft auch geschäftsentscheidendes Element, weshalb gerade dieses Thema von uns als vorrangig angesehen wird. Die jeweiligen Umsetzer beim Auftragnehmer bilden sich regelmäßig auf dem Gebiet der Absicherung von Webanwendungen weiter und lassen diese Erkenntnisse in aktuelle Software einfließen. Eine allumfassende Absicherung ist im IT-Bereich allerdings praktisch unmöglich oder reduziert massiv den Benutzungskomfort von Anwendungen, weshalb das Ziel sein muss, den optimalen Mittelweg zu finden und es Angreifern so schwer wie vertretbar möglich zu machen. Die Programmierung selbst stellt dabei allerdings nur einen Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes dar, weshalb es erforderlich ist, dass Sie ebenso dazu beitragen, indem Sie zum Beispiel sichere Passwörter verwenden und diese sicher aufbewahren. Auch empfehlen wir Ihnen dringend, bei Webseiten, die sensible Informationen übermitteln (z.B. Login-Bereiche, Bestellabwicklungen, Seiten mit Benutzerdaten etc.) eine serverseitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (z.B. durch Benutzung des HTTPS-Protokolls) zu aktivieren, indem Sie den Server entsprechend konfigurieren und ein Zertifikat bei den entsprechenden Stellen anfordern. Ebenso ist es erforderlich, Ihre Computer frei von schädlicher Software zu halten, um nicht autorisierte Interaktion mit unserer gelieferter Software zu vermeiden. Ihr Web-Hostingprovider bzw. Administrator weiß wie dies umgesetzt wird, bzw. helfen auch wir Ihnen hierbei gerne vermittelnd weiter. Für Dritt-Software, z.B. Content Management Systeme oder Plugins, empfehlen wir Ihnen diese am aktuellsten Stand zu halten und daher regelmäßig Sicherheitsupdates zu installieren oder uns mit dieser Tätigkeit zu beauftragen. Bitte informieren Sie sich allerdings vorab, ob es dadurch zu Kompatibilitätsproblemen mit bestehendem Code kommen kann, da durch die Installation von Updates auftretende Probleme und deren Behebung nicht im Angebotspreis enthalten ist. Auch enthält gerade Dritt-Software, u.U. Sicherheitslücken, die nur mit Unterstützung der jeweiligen Herausgeber/Entwickler zu beheben sind. Eine generelle Verantwortlichkeit oder Haftungsübernahme bei Hacker-Angriffen durch uns ist nur durch nachgewiesene grobe Fahrlässigkeit bei der Umsetzung und nur bezogen auf die direkt umgesetzten Komponenten (nicht Dritt-Code) möglich. Arbeiten wir gemeinsam daran, Angriffe einzudämmen und überhaupt nicht erst entstehen zu lassen!

Anhang: Zusatz IT-Con­sulting

Wenn das beauftragte Projekt IT-Consulting beinhaltet, so gilt auch folgendes:
Eine umfassende und qualitativ hochwertige Analyse und Ergebnisfindung passiert nicht aus dem Stegreif. Im Zuge des Projektes kann es daher sein, dass mündliche Eindrücke oder Teilergebnisse vorab geteilt werden, die jedoch nicht zwingend dem Endergebnis entsprechen, da evtl. noch weitere Informationen notwendig sind, bzw. im Laufe der weiteren Bearbeitung zu Tage treten. Erst der schriftliche, finale, abschließende Bericht am Ende des Projektes enthält letztgültige Beratungsergebnisse und Empfehlungen. Alles davor mündlich oder in der schriftlichen Korrespondenz Mitgeteilte gilt unter Vorbehalt und ist von etwaigen Haftungen oder Gewährleistungsansprüchen ausgenommen, außer es wird explizit auf die Endgültigkeit hingewiesen. Schadenersatzansprüche bestehen generell nur bei grober Fahrlässigkeit und unter der Voraussetzung, dass alle geteilten Informationen korrekt waren.

Anhang: Zusatz Schulungen

Wenn das beauftragte Projekt Schulungen beinhaltet, so gilt auch folgendes:
(Schulungen, Seminare, Workshops, Kurse, Konferenzen, Trainingseinheiten o.ä. werden nachfolgend synonym behandelt.)

Ihnen wird das nicht ausschließliche, dauerhafte, unwiderrufliche und nicht übertragbare Recht eingeräumt, die im Rahmen von Schulungen überlassenen Schulungsunterlagen zu nutzen. Eine Vervielfältigung oder Übertragung an Dritte ist nicht gestattet.

Anhang: Zusatz Such­maschinen­opti­mierung

Wenn das beauftragte Projekt Suchmaschinenoptimierung beinhaltet, so gilt auch folgendes:
Sofern Sie Leistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung beauftragen, dürfen wir versichern, dass wir auf Basis aktuellster Erkenntnisse optimieren. Eine Optimierung erfolgt auf zwei Ebenen: Onpage (Optimierungstätigkeiten auf Ihrer Website, z.B. Inhalt) und Offpage (Optimierungstätigkeiten außerhalb Ihrer Website, z.B. Verlinkung). Eine optimale Suchmaschinenpositionierung erreichen Sie nur durch Optimierung beider Ebenen. Es werden von uns keine "Black-Hat"-Optimierungstechniken (Techniken, die gegen die Richtlinien von gängigen Suchmaschinen verstoßen.) verwendet, um längerfristige Ergebnisse zu erzielen. Leider ist es nicht möglich, eine angestrebte Reihung oder Auflistung in den Suchergebnissen zu garantieren, da letztendlich allein die Suchmaschine dafür verantwortlich ist. Eine Optimierung stellt allerdings optimale Rahmenbedingungen für eine gewünschte Reihung in den Suchergebnissen sicher.

Anhang: Zusatz Technische Opti­mierung

Wenn das beauftragte Projekt technische Optimierungsmaßnahmen beinhaltet, so gilt auch folgendes:
Oftmals kommen Werkzeuge zum Einsatz, die Optimierungen bewerten. Dies können bei Suchmaschinenoptimierung diverse SEO-Tools sein oder bei Performanceoptimierung Werkzeuge wie Schnelligkeitstester. Diese Werkzeuge liefern meist eine Punktebewertung und weisen auf etwaige Probleme hin. Obwohl wir selbst solche Werkzeuge verwenden, möchten wir darauf hinweisen, dass die darin genannten Ergebnisse nicht unbedingt den realen Gegebenheiten entsprechen und u.U. deren Priorisierung sich nicht mit der notwendigen Priorisierung des Anwendungsfalles deckt. Darüber hinaus können sich jederzeit die dahinterliegenden Kriterien und Algorithmen ändern. Dementsprechend sehen wir diese Werkzeuge nur als Hilfsmittel und nicht als objektives Bewertungskriterium, insb. hinsichtlich unserer Optimierungsarbeit. Das bedeutet, dass ein Nicht-Erreichen mancher Evaluierungspunkte selbst nach einer Optimierung kein Beanstandungspunkt hinsichtlich der Auftragserfüllung ist.